Das „Matrix“-Plakat von 1999 lässt ein bisschen über die Handlungszeit von Michel Houellebecqs neuem Roman rätseln. Es hängt im einstigen Jugendzimmer seiner Hauptfigur Paul Raison. Dessen Frau Prudence sieht der Hauptdarstellerin ähnlich. 18 Jahre war Paul, als er den Film gesehen hatte, nun sei er fast fünfzig. Gerechnet wird auch im Buch selbst: Am Silvesterabend fällt Paul auf, dass 2027 eine Primzahl sein muss. Das erscheint ihm als schlechtes Omen. Und damit ist die Zeit klar; es sind die Monate vor und nach der übernächsten Präsidentschaftswahl in Frankreich. 

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