Berlin - Vierzig Jahre sind eine lange Zeit. 1981, vor vierzig Jahren erschien das literarische Debüt von Monika Maron, „Flugasche“. „Erst als ich den letzten Satz geschrieben hatte, wusste ich, dass ich nichts anderes mehr würde schreiben können über B.“, sagt Josefa Nadler, Ich-Erzählerin des Romans, zurück von ihrer Reportagereise in eine Stadt, wo die Luft zu schlecht zum Atmen ist. Die autobiografischen Bezüge sind hier klar: Maron war Reporterin bei der Wochenpost, die damals im Berliner Verlag erschien. Sie verließ die Redaktion 1976 und damit den Journalismus, um an dem Roman zu arbeiten, in dem man nicht nur Bitterfeld erkennen kann, sondern auch die Unfreiheit der Presse in der DDR. Einen Verlag dafür fand sie im Osten nicht. „Flugasche“ kam bei S. Fischer in Frankfurt am Main heraus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.