Der englische Fluss Ouse – gesprochen mit einem langen U – entspringt nahe der Stadt Slaugham, West Sussex, ist 42 Meilen lang und mündet in den Ärmelkanal. Die Schriftstellerin, Essayistin, Kulturkritikerin Olivia Laing, Jahrgang 1977, hat ihn gleichsam abgeschritten. Wenn auch immer wieder mit einigem Abstand, da es keinen durchgängigen Weg an seinem Ufer gibt. Sie hat für ihr Vorhaben eine Juniwoche ausgewählt, die Mittsommer-Woche, in der man herrlich in duftenden und insektensirrenden Wiesen liegen, die Hitze einen aber auch schwindlig machen kann. Sie beschreibt das Flirren der Landschaft, die Färbungen des Himmels, den „kalten, grünen Ruch“ des Wassers.

„Zum Fluss“ heißt Olivia Laings genreübergreifender Bericht von ihrer Wanderung, ihren Entdeckungen, ihrem Schweifen in diese und jene Gedankenrichtung, diese und jene Zeit, während sie das Wasser gleichsam leitet. Das Buch erschien 2011 im Original, jetzt hat es Thomas Mohr mit feinem Sprachgefühl übersetzt.

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