Berlin - Im Februar 1962 bricht in der deutschen Kleinstadt Monschau eine Pocken-Epidemie aus. Die Zeitschrift Quick schickt den damals schon bekannten Schriftsteller Johannes Mario Simmel als Reporter in das malerische Eifelstädtchen, der dort eine dreiteilige Reportage über den Pockenausbruch für das Magazin verfasst.

In Steffen Kopetzkys neuem Roman „Monschau“, in dessen Mittelpunkt die Pockenepidemie von 1962 steht, taucht Simmel als Randfigur auf. Doch Kopetzky lässt den von Kritikern häufig als Trivialautor geschmähten Schriftstellerkollegen in seinem Buch in die Eifel reisen, weil er dort die NS-Vergangenheit eines Industriellen recherchieren will. Ein weiterer typisch Simmel’scher Faction-Roman soll daraus entstehen, der reale Fakten mit erfundenen Geschichten und Personen mischt.

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