Wir treffen uns in der Jebenstraße, zwischen dem Museum für Fotografie, wo betörende Mode-Fotos von Helmut Newton hängen, und der Bahnhofsmission, vor der sich Menschen in schlichter Kleidung drängen. Genau in der Mitte der Straße verabschiedet sich Judith Kuckart gerade von der Schauspielerin Bibiana Beglau, mit der sie Mitte März aus ihrem neuen Roman in der Volksbühne lesen wird. Dass sie hier steht, lässt sich symbolisch deuten, denn in Kuckarts Buch „Café der Unsichtbaren“ begegnen sich ebenfalls zwei Seiten der Gesellschaft, auch in Berlin. Ihre Helden sind Studentin oder Bauingenieur, Buchhalterin oder Rentnerin und arbeiten ehrenamtlich beim Sorgentelefon e.V. in Berlin. Dort rufen Leute an, die Hilfe suchen oder einfach ein Gespräch: Einsame, Unruhige, Ratlose, Verzweifelte.

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