Berlin - Berlin holt eine Auszeichnung aus dem Winterschlaf, um die Verlegerin Britta Jürgs und den Chef des Hauses für Poesie Thomas Wohlfahrt zu ehren. Beide bekommen am Montag die Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille „in Anerkennung besonderer Verdienste um die Förderung des literarischen Lebens in Berlin“. Erstmals verliehen wurde die von der Stiftung Preußische Seehandlung gestiftete Auszeichnung 1994, das letzte Mal wurde sie 2013 an Günther Rühle vergeben, den Theaterkritiker und Zeitungsmann. Jetzt ist es sehr passend, wieder an die Namensgeberin zu denken, denn Rahel Varnhagen von Ense wurde vor 250 Jahren geboren. Die Schriftstellerin führte über viele Jahre in ihrem literarischen Salon in Berlin Vertreter der Künste und der Wissenschaften zusammen, sie war nach heutigen Begriffen eine Netzwerkerin.

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