Als Helen Macdonald nach dem Tod ihres Vaters in tiefe Trauer versank, zähmte sie ein Habichtweibchen und schrieb über beides ein Buch: „H wie Habicht“ wurde ein internationaler Bestseller. Nun ist ihr zweites Buch erschienen, Macdonald erwog kurz, erzählte sie in einem Interview, es „P wie Papagei“ zu nennen, nach jenem Haustier, der ihr beim Schreiben auf der Schulter saß. Stattdessen nannte sie es aber „Abendflüge“, nach einem Kapitel, in dem es um Mauersegler geht.

Diese Vögel kreuzen auch in Berlin durch den abendlichen Sommerhimmel. Nach dem Verlassen des Nests berühren sie nur noch zum Brüten den Boden, ihr Zuhause ist der Luftraum, in dem sie enorme Höhen und Strecken bis nach Afrika durchmessen. Schöne, rätselhafte Tiere: „Mauersegler sind magisch in dem Sinne, in dem Dinge, die gerade außerhalb des Verstehens existieren, magisch sind.“  

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.