Berlin - Maître Susane, 42, Anwältin in Bordeaux, hat es geschafft: Aus der bescheidenen Welt ihrer Eltern arbeitete sie sich in die eigene Kanzlei hoch. Die läuft zwar sehr schlecht, aber eines Tages kommt ein prestigeträchtiges Jobangebot: Der wohlhabende Gilles Principaux vertraut ihr die Verteidigung seiner Gattin an, die die gemeinsamen drei Kinder in der Badewanne ertränkte. Eine schockierende Tat, dennoch wirkt der Mann auf die Anwältin seltsam vertraut, sie meint ihn zu kennen: Ist er nicht der Sohn jener reichen, glücklichen Familie, für die ihre Mutter als Haushaltshilfe arbeitete? Und in dessen Zimmer (sofern er es wirklich war) sie etwas erlebte, das sie verdrängte? Oder zu verdrängen scheint? Marie NDiaye entfaltet ihren neuen Roman „Die Rache ist mein“ ab der ersten Seite mit einer Reihe verwirrender Fragen.

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