Im Radio erklingt der Trauermarsch von Chopin. Es muss eine hohe Persönlichkeit gestorben sein. In der noch dunklen Küche der Kommunalka, einer sowjetischen Mehrfamilienwohnung, beginnt ein Mann zu singen: „Unsterbliche Opfer, ihr sanket dahin ...“ Maria Nikolajewna tritt im Morgenrock zu ihm und sagt: „Wo sollen sich denn in unserer Küche die unsterblichen Opfer versteckt haben, verehrter Matwej Alexandrowitsch?“ Mit diesem Zusammentreffen deutet Katerina Poladjan den Ton ihres neuen Romans „Zukunftsmusik“ an, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist.

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