Sie greifen einander nicht direkt an, die drei Männer aus drei Nationen, die in Stefan Heyms Roman „Flammender Frieden“ im Zentrum stehen. Sie eint das gemeinsame Interesse an einer Frau. Doch ist es nichts weniger als die internationale Lage anno 1942, die sie zu Konfliktparteien macht. Während an der algerischen Küste noch von Schiffen Salven abgeschossen werden, Panzer rollen und Kampfflugzeuge starten, gehen sie nicht mit Waffen, sondern mit Lügen, Rankünen oder vermeintlich klugen Reden gegeneinander vor. Das, was ein Waffenstilland sein soll, beginnt im Roman improvisiert mit wehendem weißen Hotelhandtuch und einem Taschentuch als Armbinde. Es ist längst noch nicht das Ende des Weltenbrands.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.