Man spürt Sant Jordi schon am Vorabend. Die erst vor einem Jahr in Barcelona eröffnete Buchhandlung Finestres im Stadtteil Eixample ist gut gefüllt. Auf die Frage, ob es sich um den alltäglichen Besucherandrang handele, sagt eine Verkäuferin: „Ich wünschte, es wäre so.“ Nein, so viele drängen sich hier normalerweise nicht vor den Regalen und um die Büchertische. Vor einem stehen drei junge Frauen, jede hält eine rote Rose in der Hand und ein Buch. Marta hat sich für das „Kommunistische Manifest“ von Karl Marx entschieden. „Alle reden ständig über die Unterschiede zwischen Kapitalismus und Kommunismus“, sagt die Abiturientin. Sie wolle sich informieren. Die Rosen haben die drei Freundinnen einander geschenkt.

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