Früh im Leben funktioniert Zeit noch anders. Dieser schmale Roman umfasst Punkte innerhalb von 20 Jahren, aber es ist die Zeit zwischen Kindergarten und Erwachsenenalter, eine erhebliche Spanne. „Dass wir zusammen hier sitzen, nach all den Jahren“, kann man da schon oder noch staunen. Dann wieder: Was sind 20 Jahre? Aber das weiß Ellis noch nicht. „Ellis“ ist ein Buch über große Gefühle, aber so wie der zeitliche Bogen subjektiv gigantisch und objektiv überschaubar wirkt, sind die emotionalen Ausschläge wie gedämpft. Sie drängen sich nicht auf. Umso mehr kann man sich dafür interessieren. Umso beunruhigender wirken sie auch.

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