Drei Tage wird das Flugzeug aus Warschau von Schneestürmen geschüttelt und darf nicht in Deutschland landen. Es ist Februar 1946, an Bord ist die polnische Delegation der zu den Nürnberger Prozessen geladenen Zeugen. „Ist es möglich, dass wir dort auf der Anklagebank eine Gruppe von Deutschen sehen werden, die zusammen mit Hitler es als nötig befanden, etwas so Ungeheuerliches tun zu müssen, das sich nicht in Worte fassen lässt, das aber das Gedächtnis mit Visionen von einer Grausamkeit verfolgt, die man weder im Wachzustand noch im Schlaf vergisst?“, schreibt Seweryna Szmaglewska in „Die Unschuldigen von Nürnberg“.

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