Aufgewachsen ist Tania mit russischen Märchen und Kindergeschichten. Zum Beispiel von Kornei Tschukowski oder Samuil Marschak. Die Erfahrung dürfte sie mit (ost)deutschen Lesern teilen, die noch „Doktor Aibolit“ oder „Das Katzenhaus“ kennen. Tania ist eine Romanfigur, eine der beiden Hauptpersonen in Shumona Sinhas Buch „Das russische Testament“. Aufgewachsen ist Tania allerdings nicht in der Sowjetunion oder der DDR, sondern in Kalkutta. Wenn man weiß, dass der Bundesstaat Westbengalen im Norden Indiens jahrzehntelang kommunistisch regiert wurde, wundert einen die Literaturauswahl wenig. Doch wer weiß das schon, ohne dieses erstaunliche Buch gelesen zu haben?

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