Kim ist ein ganz gewöhnlicher koreanischer Nachname und Jiyoung ein ganz gewöhnlicher Vorname. Es war sogar der am meisten vergebene Vorname in Korea im Jahr 1982, dem Jahr, in dem die Protagonistin dieses Buchs geboren ist. Und ihrer Heldin diesen Allerweltsnamen zu geben, lag ganz in der Absicht der Autorin Cho Nam-Joo. Sie wollte ein Buch über eine ganz normale koreanische Frau schreiben, mit der sich jede identifizieren kann, und dieses Kalkül ist aufgegangen. 2016 in Korea erschienen, hat es kein so erfolgreiches Buch mehr gegeben seit „Als Mutter verschwand“ von 2009.

Die Handlung von „Kim Jiyoung, geboren 1982“ lässt sich so zusammenfassen: Kim Jiyoung geht zur Schule, dann zur Universität, sie findet Arbeit, heiratet und kündigt ihre Stelle, als sie ein Kind bekommt. Mehr passiert im Grunde nicht.

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