In Saporischschja in der Südukraine befiehlt Stalin Ende der 1920er-Jahre den Bau des Dnjepr-Staudamms. Schnell und effizient soll das gehen, auf den Verschleiß der Arbeitskräfte braucht keine Rücksicht genommen werden. Die Personalchefin Darja ringt als ehemalige Adlige um einen besonderen Status. Sie ist „Die rote Herzogin“, die Svetlana Lavochkinas atemlosen, schrägen und zuweilen auch gruseligen Roman den Namen gegeben hat. Die Autorin kommt selbst aus Saporischschja, lebt aber seit 1999 in Leipzig und wird dieser Tage nach ihrem Insider-Blick gefragt. Wir trafen sie nach einer Podiumsdiskussion.

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