Zandschow ist der Ort mit den meisten Hometrainern in Norddeutschland und es ist auch der mit einer Verbindung nach Sansibar. Es ist der Ort, wo Bengt Claasen, der in diesem Roman mal als „ich“, mal in dritter Person auftaucht, gestrandet ist wie ein Schiffbrüchiger. Er hat sich Zandschow nicht ausgesucht, er ließ den Zufall entscheiden: Claasen hatte das Halsband seiner toten Hündin aufs Armaturenbrett seines Autos gelegt und wollte dort anhalten, wo es herunterrutscht.

Die größte Attraktion von Zandschow ist Wolfs Getränkemarkt, im Lauf der Lektüre gelangt man zu dem Eindruck, dies könnte gar der Mittelpunkt der Welt sein. „Zandschower Klinken“ heißt der Roman von Thomas Kunst, mit der Endung -ow im Ortsnamen und dem in der Region nicht so seltenen Wort „Klinken“ auf Mecklenburg-Vorpommern deutend. Kunst ist 1965 in Stralsund geboren, er kennt den Menschenschlag.

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