„Spitzenreiterinnen“: Warum Humor im Patriarchat wichtig ist

Jovana Reisinger feiert in ihrem zweiten Roman die Frauen. Die Autorin schreibt über Rollenklischees, Wahlfreiheit und Frauentypen. Darf man darüber lachen?

Die Autorin Jovana Reisinger ist auch Künstlerin: Hier zeigt sie ihre Installation „Men in Trouble“ in der Kunsthalle Osnabrück.
Die Autorin Jovana Reisinger ist auch Künstlerin: Hier zeigt sie ihre Installation „Men in Trouble“ in der Kunsthalle Osnabrück.dpa/Friso Gentsch

Berlin-Am Valentinstag wird Laura von C. gefragt, ob sie ihn heiraten möchte. Er hätte es kaum klischeebeladener planen können: Drei-Gänge-Menü, Diamantring, Mann auf Knien, eine Kellnerin, die den ganzen Antrag filmt. Laura musste weinen, „sie wusste schließlich, wie das läuft. Alle Frauen wissen das. Sie wissen, was geschieht und wie eine sich zu verhalten hat in so einer Situation. Das Kramen in der Tasche, Schmuckschachtel, freudestrahlender Mensch, der die Schmuckschachtel hält, ein Kniefall und schwups: verlobt.“

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