Die Schriftstellerin Christa Wolf (r) bei der Demonstration am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz. 
Foto:  dpa/ Günter Gueffroy

Berlin - Was haben Elke Erb, Irina Liebmann und Helga Schubert gemeinsam? Sie erhielten in den vergangenen Wochen wichtige Literaturpreise und gelangten dadurch in die Öffentlichkeit. Und sie haben alle viele Jahre in der DDR gelebt. Das ist diesen Autorinnen auch gemein mit Sarah Kirsch, Helga Schütz, Christa Wolf und Anna Seghers. Ihre Namen tauchten ebenfalls in der Berichterstattung auf.

Bei Helga Schütz war es ein Versehen. Die Auszeichnungen mit dem Büchner-Preis (Erb), Uwe-Johnson-Preis (Liebmann) und Bachmannpreis (Schubert) nahm die Wochenzeitung Freitag zum Anlass für einen Artikel über die Wahrnehmung von Literatur aus dem Osten. In der gedruckten Ausgabe erschien der Text statt mit einem Foto von Helga Schubert mit einem Bild der Schriftstellerin Helga Schütz. Die kleine Verwechslung in der Redaktion, beide Autorinnen sind etwa gleich alt, zeigt, wie abseitig das Thema dreißig Jahre nach Ende der DDR nicht wenigen Leuten erscheinen dürfte.

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