5:01: Das waren also die 67. Primetime Emmy Awards. In den Hauptkategorien gab es mit "Olive Kitteridge" wohl einen Überraschungssieger. Sechs Trophäen gingen an die Mini-Serie nach Elizabeth Strouts Roman. "Game of Thrones" heißt der Gewinner in der Drama-Kategorie, "Veep - Die Vizepräsidentin" in der Comedy-Sparte. Beide Serien wurden je viermal ausgezeichnet. Trotz acht Nominierungen in den Hauptkategorien ging "American Horror Story: Freak Show" leer aus. Rechnet man die Creative Emmy Awards hinzu, ist "Game of Thrones" mit zwölf Siegen der große Gesamtgewinner der 67. Emmy-Verleihung, vor "Olive Kitteridge" mit acht sowie "American Horror Story: Freak Show", "Veep - Die Vizepräsidentin" und "Transparent" mit je fünf Auszeichnungen. Ich wünsche eine gute Nacht - und viel Spaß mit den ganzen Serien.

4:54 Uhr: Geschichtsschreibung Nummer 2: "Mad Men" kann Geschichte bei den Dramen schreiben. Aber jetzt kommt richtiges Drama: Der 2014 schwer verunglückte Tracy Morgan präsentiert den Award für die herausragende Drama-Serie. Er war in seinem Auto mit einem Lastwagen kollidiert, bei dem Unglück starb sein Onkel. Bei der Show im vergangenen Jahr hatte Moderator Jimmy Kimmel gesagt, dass er Morgen dieses Jahr wieder auf der Bühne sehen wird - und er sollte Recht behalten. Anders sieht es bei den Drama-Serien aus: Nicht "Mad Men", sondern "Game of Thrones", wird als beste Drama-Serie ausgezeichnet.

4:51 Uhr: Geschichtsschreibung Nummer 1: Schafft "Modern Family" den historischen Sieg bei den Comedy-Serien? Mel Brooks präsentiert die Nominierungen - und es gewinnt... "Veep - Die Vizepräsidentin". Der vierte Emmy an diesem Abend für die vierte Staffel der Serie um die jetzt Präsidentin und ihr chaotisches Team im Weißen Haus.

4:43 Uhr: Und nun das weibliche Gegenstück - und es fällt auf: Alles fantastische Darstellerin, diese herausragenden Hauptdarstellerinnen in einer Drama-Serie. Und gewonnen hat eine Schauspielerin, die schon zweimal für den Oscar nominiert war (für "The Help" und "Glaubensfrage"): Viola Davis für "How to Get Away With Murder". "Ich sehe grüne Felder, weiße Frauen, die ihre Arme ausstrecken und sagen, du darfst diese Linie nicht überschreiten", erinnert sie an das 18. Jahrhundert. Und sie dankt den Autoren, die Hauptrollen für schwarze Schauspielerinnen wie Taraji P. Henson, Kerry Washington oder Halle Berry schreiben. "Man kann keinen Emmy gewinnen, wenn es diese Rollen nicht gibt."

4:40 Uhr: Können die Jon-Hamm-Fans jubeln? Gesucht wird der herausragende Hauptdarsteller in einer Drama-Serie. Und ja, es ist Jon Hamm. Der Don-Draper-Darsteller aus "Mad Men" gewinnt seinen ersten Emmy. "Das muss ein schrecklicher Fehler sein", sagt er erstmal und wirkt überrascht.

4:32 Uhr: Zu den Klängen von "Somewhere Over the Rainbow" wird der Toten des Jahres gedacht. Und dankenswerterweise lässt die Emmy-Academy den Sound aus dem Publikum zu - im Gegensatz zu den Oscars. Mit Leonard Nimoys "Live Long and Prosper" endet die Nachruf-Sektion.

4:28 Uhr: Der herausragende Nebendarsteller in einer Dramaserie heißt Peter Dinklage. Für seine Rolle als Tyrion Lannister in "Game of Thrones" hat er das einfach nur verdient. "Hartheim" ist die Folge, für die er den Preis gewinnt. In seiner Dankesrede erwähnt er seinen Konkurrenten Jonathan Banks aus "Better Caul Saul" und nennt Serien-Schwester Lena Headey "seine Inspiration".

4:22 Uhr: Es geht weiter mit "Game of Thrones". David Nutter gewinnt für die herausragende Regie der Folge "Die Gnade der Mutter". Nutter ist so aufgeregt und zittert so sehr, dass man denkt, dass er gleich zusammenklappt. Ist aber alles gutgegangen.

4:18 Uhr: Die herausragende Nebendarstellerin in einer Drama-Serie geht an Uzo Aduba für ihre Rolle als Suzanne "Crazy Eyes" Warren in der Netflix-Serie "Orange is the New Black". Nominiert war sie für die Folge "Trügerische Umarmungen". Aduba ist komplett überwältigt, hat aber 2014 für die gleiche Rolle einen Emmy erhalten - damals noch in der Comedy-Kategorie.

4:17 Uhr: Ich würde gerne etwas Sinnvolles und/oder Spannendes schreiben, aber in Deutschland dürfte es nicht viele Leute interessieren, dass die Studenten der Television Academy die Emmy-Gewinner von morgens sind...

4:08 Uhr: Zeit für Drama. Bist auf die Kategorie "Herausragende Comedy-Serie" werden jetzt nur noch Preise für Dramaserien vergeben. Den Auftakt machen die Autoren: Herausragend geschrieben ist laut Academy die Folge "Die Gnade der Mutter" von "Game of Thrones". Natürlich gratulieren David Benioff und D. B. Weiss erst einmal George R.R. Martin zum Geburtstag und dafür, dass HBO zwei "unerfahrenen Schmocks" wie ihnen so eine Chance gibt.

4:01 Uhr: So wie es aussieht, bin ich von der Server-Down-Show heute nicht betroffen, weil ich von zu Hause aus tickere. Dafür will mein Sat-Receiver gerade den EPG aktualisieren. Der hat sie doch nicht alle. ;-) Und dann gewinnt Chuck O'Neal für seine herausragende Regie der "Daily Show with Jon Stewart" in der Kategorie "Variety Serie". Beste "Variety Talk Series" wird auch "The Daily Show with Jon Stewart". Ob "Mad Men" ebenfalls auf so einen Abschluss hoffen kann?

3:54 Uhr: "Inside Amy Schumer" gewinnt den Emmy als herausragende Variety-Sketch-Serie. Und Amy Schumer dankt unter anderem der Dame, die ihr die Smokey Eyes gemacht hat.

3:49 Uhr: Am Tag der 67. Primetime Emmy Awards feiert Game-of-Thrones-Autor George R.R. Martin seinen 67. Geburtstag. Happy Birthday. Apropos Autoren: Welche Variety-Serie hat die besten? Die Emmy-Academy ist sich sicher: Herausragend ist das Team von "The Daily Show with Jon Stewart" - und zwar zum neunten Mal seit 2001.

3:44 Uhr: Noch zwölf Kategorien müssen bis 5 Uhr abgearbeitet werden. Neben den besten Darstellern in Drama-Serien sind das vor allen Dingen die besten Comedy- und Drama-Serie.

3:40 Uhr: Es würde mit dem Teufel zugehen, wenn "Olive Kitteridge" nicht auch noch den letzten möglichen Emmy in dieser Nacht erhalten könnte. Und tatsächlich: Die beste abgeschlossene Serie ist "Olive Kitteridge". Der Cast feiert zuerst mal HBO und kontert Andy Sambergs Aussage "Suck It Books", denn "Olive Kitteridge" hat eine literarische Vorlage.

3.37 Uhr: Ich fühle mich alt: Fred Savage, den ich noch aus "Wunderbare Jahre" kenne, ist jetzt auch erwachsen. Er sagt die Zusammenfassung der abgesetzten und beendeten Shows und Serien an, etwa "Boardwalk Empire", "True Blood", "Sons of Anarchy", "The Newsroom", "Nurse Jackie", "Two and a Half Men", "Mad Men" und natürlich die Late-Night-Shows mit David Letterman und Jon Stewart.

3:33 Uhr: Ist es schlimm, wenn man Andy Samberg größtenteils unlustig findet? Naja. Dafür kommt jetzt Lady Gaga und ich muss wiederholen: Sie sieht wirklich umwerfend aus, wie sie den Emmy für den herausragenden Hauptdarsteller in einer limitierten Serie und einem TV-Film präsentiert - der natürlich an "Olive Kitteridge" geht, besser: an Richard Jenkins. Der ist zuerst mal überwältigt - von Lady Gaga und natürlich von all den Frauen, die an "Olive Kitteridge" mitgearbeitet haben.

3:27 Uhr: "Olive Kitteridge" räumt weiter ab. Frances McDormand gewinnt als herausragende Hauptdarstellerin in einer limitierten Serie oder einem TV-Film. Warum die Mini-Serie so viele Preise gewinnt? "Manchmal reicht es einfach, wenn eine Geschichte gut erzählt ist", sagt McDormand. Einen Oscar hat die Schauspielerin ja bereits im Schrank - für "Fargo".

3:24 Uhr: Erneut "Olive Kitteridge". Bill Murray, der nicht anwesend ist, gewinnt als herausragender Nebendarsteller. "Olive Kitteridge" zieht dann für heute gleich mit "Veep" mit je drei Emmys. Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Ab 4 Uhr könnte es mit den Updates etwas dauern. Dann machen die Verlags-Server irgendwelchen Kram.

3:14 Uhr: Präsentator John Oliver erzählt noch mal, dass ja eigentlich jede Serie irgendwann aufhört und deshalb "Limited" sei - außer "Jeopardy". Seine eigentliche Aufgabe: Den Emmy für die beste Regie einer abgeschlossenen Serie, eines TV-Films oder eines Drama-Specials zu übergeben, und zwar an Lisa Cholodenko für "Olive Kitteridge". Vielleicht sollte ich es doch mal schauen - es schlummert seit Monaten auf der Festplatte des Receivers.

3:04 Uhr: Früher hießt es Mini-Serie, heute "Limited Series", weil es Serien gibt, die pro Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzählen. Gewonnen hat der HBO-Vierteiler "Olive Kitteridge" mit Frances McDormand. Und dann geht es sofort mit der besten Nebendarstellerin in einer limitierten Serie (ich nenn' das jetzt mal so) weiter: Regina King gewinnt für ihre Rolle als Aliyah Shadeed in "American Crime". Die nennt ihren Sohn, der sie zur Show begleitet hat, das "beste Date heute Abend".

2:57 Uhr: Ich würde mal sagen: In der verzichtbaren Kategorie "Beste Reality-Wettbewerb-Show" gewinnt "The Voice".

2:52 Uhr: Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie ist Julia Louis-Dreyfus für ihre Rolle als (Vize-)Präsidentin in "Veep". Verdient? Schon. Aber ich hätte ihn Lisa Kudrow für "The Comeback" gegönnt. Und noch ein Trump-Witz: "Was für eine Ehre für Sie, dass Sie mich ehren dürfen", sagt Louis-Dreyfus und merkt dann, dass das Donald Trump gesagt haben soll. Und die gute Anna Chlumsky weint weiter Freudentränen.

2:45 Uhr: Und dann gibt es doch die bemerkenswerten Reden. Jeffrey Tambor dankt der kompletten Transgender-Gemeinschaft für ihren Mut und ihre Inspiration.

2:40 Uhr: Falls gerade auch jemand guckt und denkt, er leide an einem Tinnitus: Nein, dieses hochfrequente, beinahe schmerzhafte Pfeifen kommt aus dem Fernseher. Großartig: Jimmy Kimmel schneidet den Namen des Gewinners für den besten Hauptdarsteller einer Comedy-Serie aus und ist das Pappstück auf. Gegessen hat er gerade Jeffrey Tambor, der für seine Rolle als Morton "Maura" Pfefferman in "Transparent" seinen ersten Emmy überhaupt gewinnt - mit 71 Jahren.

2:34 Uhr: So kurze Dankesreden sind schon was Besonderes. Botschaften wie bei den Oscars kann es also kaum geben. Die Werbung ist dafür umso länger. Und jetzt werden die besten Gast-Darsteller gezeigt (die schon letzte Woche ihren Emmy entgegennehmen durften). Bradley Whitford und Joan Cusack dürfen dafür den Emmy für den besten Regisseur einer Comedy-Serie ausrufen: Gewinner ist Jill Soloway für die Amazon-Serie "Transparent" (nominiert war die Folge "Beste Frau").

2:26 Uhr: Ricky Gervais lässt sich als Präsentator einen Emmy auf die Bühne bringen, um für die Kameras zu posieren. Doch eigentlich soll er mitteilen, wer bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie ist. Und es gewinnt Tony Hale für sein Rolle als Gary Walsh in "Veep - Die Vizepräsidentin". Die Folge "East Wing", für die er nominiert war, lief erst vergangene Woche bei Sky Atlantic. Hale gewinnt übrigens den zweiten Emmy für diese Rolle (den ersten gab es 2013).

2:24 Uhr: Simon Blackwell, Armando Iannucci und Tony Roche gewinnen für "Veep - Die Vizepräsidentin" den Emmy als beste Autoren einer Comedy-Serie, und zwar für die Folge "Wahlnacht", die in Deutschland erst im November bei Sky Atlantic ausgestrahlt wird.

2:15 Uhr: Der erste Emmy ist vergeben: Allison Janney gewinnt für die Serie "Mom" einen Preis als beste Nebendarstellerin, genauer gesagt für die Epsiode "Bonnie in Versuchung". In Deutschland wird die Serie bei ProSieben ausgestrahlt. Janney hat übrigens schon vier Emmys für "The West Wing" gewonnen - und im vergangenen Jahr gleich zwei auf einmal: Als Nebendarstellerin in "Mom" und als Gast-Darstellerin in "Masters of Sex".

2:09 Uhr: Abschied nehmen heißt es von "Mad Men" und "Parks and Recreation" - und von "True Detective", obwohl es noch läuft, ätzt Samberg über die offenbar arg gesunkene Qualität der Krimiserie, deren zweite Staffel gerade bei Sky Atlantic angelaufen ist.

2:05 Uhr: "Suck it Books" ist das Motto des Abends - erneut, weil es so viele gute Serien gibt. Und Andy Samberg verspricht: Sollten die Dankesreden zu lang werden, werden die Gewinner nicht von einem Orchester zum Schweigen gebracht, sondern mit der Nonne aus "Game of Thrones", die "Schande" ruft. Und einen Seitenhieb auf Donald Trump kann er sich auch nicht verkneifen. "Donald Trump scheint ein Rassist zu sein."

2:00 Uhr: Die Show beginnt. Und was macht Andy Samberg? Veräppelt erstmal die Tatsache, dass es so viele gute Shows und viel zu wenig Zeit gibt, sie alle zu gucken. Und lässt sich auch in Shows beamen, wie Billy Crystal bei den Oscars - "nur macht der das besser", konstatiert Samberg.

1:54 Uhr: Die letzten Fakten vor der Show. Nominiert sind nur Serien, Filme und Shows, die zwischen dem 1. Juni 2014 – 30. Mai 2015 im TV ausgestrahlt wurden. Und Moderator Andy Samberg hat eine nicht unbekannte Frau: Er ist mit Musikerin Joanna Newsom verheiratet. Und noch ein paar Fun Facts: Der allererste Emmy für eine Comedyserie ging 1952 an "The Red Skelton Show", bei den Dramen war es ein Jahr vorher "Pulitzer Prize Playhouse".

1:50 Uhr: Der Modeexperte auf dem Roten Teppich findet, dass Gina Rodriguez und Lady Gaga super aussehen, genau wie January Jones - im Gegensatz zu Claire Danes und Amy Poehler. Ich kann ihm als Nicht-Mode-Experte zustimmen.

1:41 Uhr: Liev Schreiber sieht beim Interview genau so miesepetrig aus wie in seiner Rolle als Ray Donovan. Der Hitze begegnet er mit einem "Kurzen". Den Schnaps bietet er sogar dem Moderator an, der dankend ablehnt, schließlich ist er im Dienst.

1:39: Apropos Los Angeles: Da kann ich einen der letzten Fakten loswerden, die ich mir im Vorfeld notiert hatte:Seit 2008 werden die Emmy-Awards im Microsoft Theater in Los Angeles verliehen – obwohl es so erst seit Juni heißt. Vorher lautete der Name für die 7100 Zuschauer fassende Arena Nokia Theatre.

1:37 Uhr: Was jetzt zum wiederholten Mal klar wird: Es ist offenbar heiß in Los Angeles. Und eine kurze Recherche ergibt: 37 Grad Celsius. Da kann man nachvollziehen, dass sich Kerry Washington im Interview über die Brise freut, die ihr grobmaschiges Kleid durchlässt.

1:34 Uhr: Claire Danes wird für ihr rockstarmäßiges Prada-Kleid gelobt. Aber da es nicht "gorgeous" genannt wird, könnte es sein, dass der Moderator meint: Claire Danes, du siehst etwas anorexisch aus.

1:32 Uhr: Ist Kerry Washington (die etwas schlecht gelaunt dreinblickt) da gerade gestolpert?

1:28 Uhr: Und auch das ist Pay-TV: Während Lady Gaga im schwarzen Kleid aus einem weißen Rolls-Royce steigt, schalten sowohl TNT Serie als auch E! Entertainment in die Werbung. Jimmy Fallon spricht aus, was ich denke: Lady Gaga sieht aus wie ein Filmstar aus den 50ern.

1:25 Uhr: Wahr oder nicht: Jane Krakowski aus "Unbreakable Kimmy Schmidt" und "30 Rock" erzählt, sie habe einst für die Rolle der Rachel in "Friends" vorgesprochen und sei nie zurückgerufen worden.

1:21 Uhr: E! Entertainment hat übrigens eine 360-Grad-Kamera, die rund um ein Podest fährt. So können die Modeexperten des Senders ganz genau hinschauen. Apropos genau hinschauen: Das würden die kreischenden jungen Damen bestimmt auch, als "Girls"-Star Adam Driver an ihnen vorbeiläuft.

1:17 Uhr: Auch das passiert in einer globalisierten Welt, in der fast alles überall verfügbar ist: E! Entertainment interviewt Keegan-Michael Key und der Tickerer so: ??? Die Comedy-Serie "Key and Peele" hat es nie nach Deutschland geschafft.

1:11 Uhr: Pay-TV-Zuschauer haben jetzt die Qual der Wahl: Während TNT Serie im Moment die Nominierten vorstellt, stellt E! Entertainment, nun ja, Mode vor. Informativer ist ersteres, kurzweiliger zweiteres.

1:10 Uhr: Es ist immer wieder erstaunlich, wie Mayim Bialik, die Amy Farrah Fowler aus "The Big Bang Theory", im echten Leben aussieht.

1:03 Uhr: Gina Rodriguez, Hauptdarstellerin aus "Jane the Virgin", verrät, dass Britney Spears demnächst in der Serie mitspielt. Rodriguez sieht übrigens fantastisch aus. Und dann Schnitt zu Sarah Hyland aus "Modern Family". Die Moderatorin sagt ihr gerade zum dritten Mal, dass sie "gorgeous" aussieht, ja, sogar "ridiculously gorgeous". Hyland antwortet darauf, dass sie sehr schwitze. Der Pulitzerpreis 2015 geht an dieses Red-Carpet-Interview.

0:59 Uhr: Privat-Fakt: Da fragt man sich, wieso der Kaffee so komisch schmeckt und sieht dann, dass eines der Kinder an einem Rädchen gedreht und ihn ein wenig kräftiger eingestellt hat. Aber genau das richtige für heute Nacht...

0:56 Uhr: LL Cool J is in da house. Oder on the red carpet. Und während er interviewt wird, sieht man im Hintergrund Liev "Ray Donovan" Schreiber mit Ehefrau Naomi Watts sowie Julia "Veep" Louis-Dreyfus.

0:49 Uhr: "This dress is gorgeous" ist vermutlich der meistgesagte Satz auf einem Roten Teppich. Mich würde mal freuen, wenn eine der gestylten Moderatorinnen sagen würde: "You look so awful in this dress." Aber das wird nicht passieren...

0:48 Uhr: Bei den Dramaserien könnte „Mad Men“ den historischen fünften Sieg einfahren. Die ersten vier Staffeln hatten den Emmy gewonnen, fünf und sechs nicht – in den beiden Jahren dominierte „Breaking Bad“ mit den Staffeln 5a und 5b. Dessen Spin-Off „Better Caul Saul“ ist erstmals nominiert. Ansonsten gibt es alte Bekannte: „Downton Abbey“ (Staffel 5), „Game of Thrones“ (Staffel 5), „Homeland“ (Staffel 4), „House of Cards“ (Staffel 3) und „Orange Is the New Black“ (Staffel 2). Wie “Mad Man” hatten übrigens auch “Hill Street Blues”, “L.A. Law” und “The West Wing” vier Preise eingeheimst.

0:43 Uhr: Da fragt der Moderator der Red-Carpet-Show Kevin Spacey, ob er was zur vierten Staffel von "House of Cards" verrät. Macht der natürlich nicht.

0:42 Uhr: Bei den Comedy-Serien stellt sich die größte Frage, ob „Modern Family“ es schafft, auch für die sechste Staffel den Emmy zu gewinnen. Bisher wurden alle fünf Staffeln prämiert. Dann wäre „Modern Family“ alleiniger Rekordhalter, bisher teilt man sich fünf Siege mit „Frasier“. Erstmals seit 2010 nicht nominiert ist übrigens „The Big Bang Theory“. Dafür aber die fünfte Staffel von „Louie“, „Parks and Recreation“ (Staffel 7), „Silicon Valley“ (Staffel 2), „Veep“ (Staffel 4) und die ersten Staffeln von „Transparent“ und „Unbreakable Kimmy Schmidt“.

0:38 Uhr: Ein großes Wow, ach so: WOW, geht an Tatiana Maslany, die ungefähr alle Rollen in "Orphan Black" spielt. Sie trägt Haut unter ihrem weißen Blazer. Derweil will Christina Hendricks aus "Mad Men" nicht spekulieren, ob sie diesmal gewinnt. Schließlich ist sie zum sechsten Man für ihre Rolle als Joan Harris nominiert - gewonnen hat sie noch nie.

0:34 Uhr: Werfen wir doch mal einen Blick zurück: Die bislang erfolgreichsten Sendungen sind „Saturday Night Live“ mit 193 Nominierungen seit 1976, „Emergency Room – Die Notaufnahme“ mit 124 Nominierungen (1995 bis 2009) und „Cheers“ mit 117 Nominierungen (1983-1983). „Frasier“ ist die Serie mit den meisten Siegen. 37 Emmys gab es für die von 1993 bis 2004 ausgestrahlte Serie um einen Psychiater.

0:31 Uhr: Kurzes Update: Im Pay-TV-Sender E! Entertainment kann man natürlich schon jetzt dem Roten Teppich beiwohnen. Gerade wurde Heidi Klum interviewt. Böse Zungen bei Twitter behaupten, in ihrem gelben Kleid sehe sie ein wenig aus wie Bibo aus der Sesamstraße.

0:23 Uhr: Warum heißt der Emmy eigentlich Emmy? Angeblich leitet sich das aus dem Spitznamen für Bildaufnahmeröhren früherer Fernsehkameras ab, den Immys (die genau genommen Image Orthicon Tubes hießen).

0:18 Uhr: Weitere wichtige Preise bei den Creative Emmy Awards: Bester Fernsehfilm wurde die HBO-Produktion „Bessie“ über die Bluessängerin Bessie Smith mit Queen Latifah in der Hauptrolle. Beste Dokumentarserie wurde „Der Unglücksbringer: Das Leben und die Tode des Robert Durst“ (ebenfalls von HBO, lief in Deutschland bei Sky Atlantic). Der Preis für die beste Zeichentrickserie ging an „Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake“ mit der Episode „Ein Tag als Ziegel“ (in Deutschland bei Cartoon Network). Der Dokumentarfilm „Citizenfour“ über Edward Snowden wurde ausgezeichnet. Und auch Seriengaststars haben bereits ihren Emmy erhalten: Bradley Whitford für die „Transparent“-Episode „Beste Frau“, Joan Cusack für die „Shameless“-Episode „Franks Göttermilch, Reg E. Cathey für die „House of Cards“-Episode „Hurrikan“, Margo Martindale für die „The Americans“-Folge „I Am Abassin Zadran“, Hank Azaria für die „Simpsons“-Folge „The Princess Guide“ und Peter Coyote als Erzähler der Auftaktfolge von „The Roosevelts: An Intimate History“.

0:13 Uhr: Ein großer Teil der 67. Primetime Emmy Awards ist übrigens schon gelaufen. Bereits am 12. September wurden die Creative Arts Emmy Awards verliehen, die zu den Primetime-Emmys gehören. Dabei werden unter anderem Preise für Kameraleute, Regie, Kostüme, Musik oder den Vorspann verliehen. Großer Gewinner war „Game of Thrones“ mit acht Trophäen (für bestes Casting einer Drama-Serie, bestes Make-up für die Folge „Die Gnade der Mutter“, bester Bildschnitt für die Folge „Der Tanz der Drachen“, bestes Produktionsdesign für die Folgen „Der hohe Spatz“, „Ungebeugt, Ungezähmt, Ungebrochen“ und „Hartheim“), besten Ton-Schnitt für die Folge „Hartheim“, beste Ton-Mischung für „Hartheim“, beste Spezial-Effekte für „Der Tanz der Drachen und beste Stunts).

0:08 Uhr: Moderator der Show ist Andy Samberg. Sieben Jahre lang war er bei „Saturday Night Live“, seit 2013 spielt er in der Serie „Brooklyn Nine-Nine“ mit. Die Krimikomödie wird ab 16. Oktober bei RTL Nitro in Doppelfolgen ausgestrahlt (die erste Folge wird übrigens schon am 13. Oktober bei RTL Nitro gezeigt).

0:03 Uhr: Der Fahrplan für heute Nacht: Von 0 bis 1 Uhr versorge ich Sie mit Fakten rund um die Emmys. Ab 1 Uhr überträgt der Pay-TV-Sender TNT Serie die Verleihung, beginnend mit dem Roten Teppich. Um 2 Uhr beginnt die Show.

0:01 Uhr: Zum 67. Mal wird heute der Primetime Emmy Award verliehen. Doch was ist das überhaupt? Insgesamt vier Varianten der Emmy-Awards gibt es. Die wichtigsten sind die Primetime Emmys für Sendungen, die im Abendprogramm ausgestrahlt werden. Bei den Daytime Emmys Awards werden, wie der Name schon sagt, Preise für Sendungen, die tagsüber ausgestrahlt werden, verliehen, darunter auch Kindersendungen. Deutsche Serien und Shows dürfen sich bei den International Emmy Awards Hoffnungen machen. Nachrichtensendungen und Dokumentarfilme werden bei den News & Documentary Emmy Awards prämiert.

23:56 Uhr: Herzlich willkommen zur langen Emmy-Nacht bei ksta.de. Von 2 bis 5 Uhr wird heute in Los Angeles der wichtigste Fernsehpreis der Welt verliehen. Die Fantasy-Serie "Game of Thrones" ist mit 24 Nominierungen der große Favorit. Aber "Mad Men" und "Modern Family" könnten TV-Geschichte schreiben. Während "Mad Men" die letzte Chance nutzen muss, um den fünften, rekordverdächtigen Titel in der Kategorie Drama-Serie zu holen, könnte "Modern Family" mit der sechsten Staffel den sechsten Sieg in der Comedy-Sparte holen. Auch damit wäre die Serie um Ed O'Neill alleiniger Rekordsieger.