Wenn Schauspieler die Seiten wechseln und Filmregisseure werden, ist das Risiko noch größer als die Versuchung. So stark die Langeweile auch sein mag, wenn man zum zwölften Mal einen Dialogsatz wiederholen muss, den ein normaler Mensch nie so aussprechen würde, und so dringend auch der Wunsch sein mag, es selbst einmal hinter der Kamera zu probieren – der Gedanke „Das kann ich auch, wahrscheinlich sogar besser“ ist schnell gedacht und schwierig in die Tat umgesetzt.

Schließlich sind die wenigsten Schauspieler tatsächlich Glückskinder wie Til Schweiger, der scheinbar instinktiv die verborgenen Wünsche seines Publikums erspürt. Nicht jedem Star genügt es allerdings, dass das Ergebnis des Regiedebüts dem Durchschnittsgeschmack entspricht. Manche wollen mehr: Sich selbst ausdrücken oder gar ein Kunstwerk schaffen, welches das Kino weiterbringt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.