Schwesterliches Doppel: Ruth Jacobi, „Spaziergängerin mit Gans“, New York, 1928, und Lotte Jacobi, die Tänzerin Claire Bauroff, „Drehung“, Berlin, 1928.
Schwesterliches Doppel: Ruth Jacobi, „Spaziergängerin mit Gans“, New York, 1928, und Lotte Jacobi, die Tänzerin Claire Bauroff, „Drehung“, Berlin, 1928.
Fotos: Ruth Jacobi/Jüdisches Museum Berlin und Lotte Jacobi/Nachlass/ Universität New York

Berlin - Lotte war die ältere, die erfolgreiche, die attraktive, die couragierte Schwester. Sie hatte in München Fotografie studiert. Ihr überließ der Vater sein Fotoatelier, wo Berlins Prominenz ein- und ausging. Ruth, die Jüngere der beiden, erlernte im Lette-Verein das fotografische Handwerk. Sie arbeitete im Kudamm-Studio der umschwärmten Schwester im Hintergrund. Das Mädchen im Schatten. Die Ausstellung im Willy-Brandt-Haus, anlässlich des Europäischen Monats der Fotografie, erzählt von Schwestern, die bei aller Liebe auch Konkurrentinnen waren: berühmt die eine, die andere unbekannt. Auch darum hat Kuratorin Nina Mika-Helfmeier die Fotos konsequent gegenübergehängt, zum Vergleich.

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