Das ist dann doch einer von diesen Momenten – es gibt nicht viele davon –, an denen man noch einmal innehält und sich überlegt, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn es diesen Mann nicht gegeben hätte, seine Songs, seine Stimme, seine Selbstinszenierungen, seine musikalischen Partnerschaften. Welche Musik würden wir heute hören, wie würden wir die Gitarre spielen, wie viele Bands wären nicht entstanden, wenn es ihn nicht gegeben hätte?

Wie viele Menschen haben nur darum zu elektrisch verstärkten Instrumenten gegriffen, eine Band gegründet, ihr Herz an die Rockmusik verloren und ihr Leben an sie verschwendet – wenn sie nicht in den späten Sechzigerjahren, Siebzigerjahren, Achtzigerjahren, bis in die Gegenwart, in die jüngste Generation hinein, irgendwann einmal „I’m Waiting For The Man“ oder „All Tomorrow’s Parties“ oder „Heroin“ oder „Sweet Jane“ oder „Venus in Furs“ oder „White Light / White Heat“ oder „Vicious“ oder „Walk on the Wild Side“ oder „Coney Island Baby“ gehört hätten?

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