Die Regisseurin Lucia Bihler (l.) und die Schauspielerin Teresa Schergaut im Roten Salon der Volksbühne
Die Regisseurin Lucia Bihler (l.) und die Schauspielerin Teresa Schergaut im Roten Salon der Volksbühne
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin - Was ist das für ein Frauenbild? Die Griechen ziehen in den Krieg, weil Paris die schöne Helena, Gattin von Menelaos, geraubt hat (vielleicht ist sie auch ein bisschen freiwillig mit ihm gegangen). Für den nötigen Seewind soll der Heerführer der Griechen, Menelaos‘ Bruder Agamemnon, seine Tochter Iphigenie opfern. Sie wird  zusammen mit ihrer Mutter, Agamemnons Gattin Klytaimnestra, unter Vorspiegelung einer Hochzeit ins Kriegslager gelockt. Dort soll sie jedoch nicht heiraten, sondern sterben. Erst klagt sie, dann aber willigt sie tapfer ein. Von überirdischen Kräften gerettet, fristet sie dann auf Tauris ein Dasein als Tempelpriesterin. Die Regisseurin Lucia Bihler, Mitglied der Volksbühnenleitung, und die Schauspielerin Teresa Schergaut haben sich ausgerechnet diese Figur für ihr aktuelles feministisches Theaterprojekt ausgesucht. Sie kombinieren den klassischen Stoff mit Texten der österreichischen Autorin Stefanie Sargnagel, die Frauen- und Genderthemen in hart satirischen Posts und Karikaturen aufwirft und neben viel Zustimmung auch so manchen Shitstorm erntet. Wir haben eine Woche vor der Premiere mit Lucia Bihler und Teresa Schergaut gesprochen. 

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