Der Prinz dort, wo er als Prinz zu sein hat: auf Rettungsmission.
Foto: Zwerchfell/Lukas Kummer

Berlin - Die neongrelle Düsternis von „Prinz Gigahertz“ erregt sofort Aufmerksamkeit. Die leeren Gegenden, die sich in Lukas Kummers Bildergeschichte ausbreiten, erinnern an einige der kosmischen Irrsinnslandschaften des französischen Zeichners Moebius und verbreiten die gleiche postapokalyptische Seelenlosigkeit. Die wilde Mischung aus Hightech und Mittelalter, aus Cyberpunk und Ritterlegende scheint sich William Gibsons dystopische Digitalutopie vom „Neuromancer“ zum Vorbild genommen zu haben und erhebt die technisch angeleitete Fremdbestimmung zum Erzählprinzip. In jedem Fall aber ist „Prinz Gigahertz“ eine unverhohlene Reminiszenz an den Genre-Klassiker „Prinz Eisenherz“ von Hal Foster.

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