Junge Menschen in Ost-Berlin im Jahr 1990 an einem Werbeschild der neuen Sparkasse.
Foto:  imago images/Detlev Konnerth

Berlin - Wenn Dodo nicht gewesen wäre, die Ziege, deren Milch Carl heilte, wäre vielleicht alles ganz anders verlaufen. Wenn die Eltern nicht ihr Zuhause in Gera verlassen hätten auch. Und wenn die Mauer noch stehen würde? Nicht auszudenken. „Stern 111“, der zweite Roman des Dichters Lutz Seiler nach seinem 2014 mit dem Deutschen Buchpreis gekürten „Kruso“, führt nach Berlin. Carl erhält zwar von den Eltern den Auftrag, sich um die Wohnung in Gera zu kümmern, doch nimmt er den Shiguli des Vaters und braust Ende November 1989 in die Noch-Hauptstadt der DDR. „Die halbe Stadt war verzwicktes Narbengelände“, schreibt Seiler.  

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.