Megan Fox und Machine Gun Kelly bei einem Videoshooting.
Foto: Universal Music/ Michael Garcia

Der Musiker Machine Gun Kelly ist in den USA ein Star. Seine ersten vier Alben landeten in den Top Ten der Charts, mehrere Auszeichnungen schmücken sein Regal, und Schauspielerin Megan Fox nennt sich seit diesem Jahr seine Liebste.

Doch in Deutschland scheint der 30-Jährige aus Ohio irgendwie nicht so richtig anzukommen. Dabei ist gerade seine poppige Mischung aus Rock und Rap wie auch sein Auftreten als tätowierter Sunnyboy mit bunter Gitarre wie gemacht für die Charts, Radiosender und Bravo-Poster. Mit seinem neuen Album „Tickets To My Downfall“ beschwört er eine Zeit herauf, in der Bands wie Blink-182 angesehen waren – was zum Großteil daran liegen mag, dass deren Schlagzeuger Travis Baker sein neues Album produziert hat. Vielleicht aber auch daran, dass Rockbands wirklich angesagt waren, als Kelly aufwuchs, und die Soundkulisse für feuchte Teenager-Träume, die große Liebe, zerrissene Freundschaften und wilde Partys waren. Ob das bei Kelly den Wunsch weckte, einmal selbst ein Rockstar zu sein?

Den Rockstar verkörpert er jedenfalls gut, mit Gastmusikern wie Popsängerin Halsey oder Rapper Blackbear bringt er eine minimale Eigennote in die Rockklitsche rein, und in seinen Musikvideos tanzt Freundin Fox sexy. Jetzt muss er nur noch hierzulande ankommen.

Machine Gun Kelly - „Tickets To My Downfall“ (Interscope/Universal Music)