Berlin/Aichstetten - Ob in amerikanischen Straßenpollern, bayerischen Steinbrüchen oder Kirschbäumen am Bodensee: Zutaten für Farben findet David Kremer auch an ungewöhnlichen Orten. „Man weiß bei der Suche nicht, was einen morgen erwartet“, sagt der 38-Jährige. „Man fährt dann einfach in ein Gebiet, spricht mit den Leuten und sucht einen Farbton.“ Drei Monate im Jahr ist Kremer damit beschäftigt, schließlich verdient er mit der Jagd nach neuen Farben seinen Lebensunterhalt: Kremers Farbmühle im 2700-Einwohner-Dorf Aichstetten (Baden-Württemberg) verkauft Farbpigmente an Museen, Künstler und Restauratoren. Auch in Berlin hat die Allgäuer Mühle ihre Kunden.

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