Eine Skulptur zweier Krieger vor einem Pferdegespann bewacht die Interview-Suite des Sofitel am Kudamm. Ein Schatten huscht vorbei, ein dienstbarer Geist, der ein im Flur abgestelltes Tablett abräumt. Als sich endlich die Tür öffnet, fließt helles weißes Licht über den dunklen Teppichboden. Auf einem Bett im Schlafzimmer liegt ein Mann im Streifenshirt, umgeben von zwei Damen, die mich freundlich hereinbitten. Das Dreiergespann, Figuren wie in der Eröffnungsszene eines französischen Films, stellt sich schnell als Personal der Presseagentur heraus. Ein dunkelhaariger Beau in Jackett und makellosem Hemd erscheint im Türrahmen. Es ist François Ozon. Keine Spur von Erschöpfung trotz sommerlicher Temperaturen.

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