„Hamnets Fieber steigt und steigt, und die Beulen schwellen immer praller an.“ In ihrem Roman „Judith und Hamnet“ beschreibt die irische Schriftstellerin Maggie O’Farrell, wie zwei Kinder an Pest erkranken, es sind Zwillinge. Das Mädchen überlebt, der Junge nicht. Verschränkt in diese todtraurige Begebenheit im Jahr 1596 wird die Geschichte ihrer Eltern erzählt: Der Vater, William Shakespeare, ist unzufriedener Lateinlehrer in Stratford. Er wird in London zum höchst erfolgreichen Dichter. Die Mutter ging, wenn überhaupt, als unüberlegt geschwängerte Provinzlerin und Hemmschuh eines Genies in die Geschichte ein. Sie spielt in diesem Roman die Hauptrolle.

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