Er sei „einer der üblichen Verdächtigen“, sagt der Theaterregisseur Jan Bosse über sich. Zweimal, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Gorki-Theater, war er Hausregisseur. Seitdem reist er zwischen den Leuchttürmen der deutschsprachigen Theaterlandschaft hin und her, wohnt aber in Berlin. Bosse gilt als Spezialist für das, was man „Schauspielertheater“ nennt. Die Stars vertrauen ihm, weil er sie glänzen lässt. Mit zwei von ihnen, Ulrich Matthes und Wolfram Koch, hat er im Sommer bei den Bregenzer Festspielen Cervantes’ „Don Quijote“ als Zwei-Personen-Stück für die Bühne adaptiert. Nun kommt der Abend ans Deutsche Theater. Eine Begegnung in Prenzlauer Berg.

Jan Bosse, Sie haben sich mal als „Rollkoffer-Regisseur“ bezeichnet. Tatsächlich haben Sie allein in den letzten zwei Jahren in Wien, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Zürich, Berlin und Bregenz inszeniert. Und wer so viel reist, der muss doch zwangsläufig einen gewissen Überblick gewinnen: Wie geht's denn dem Theater?

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