„Die Corona-Krise bedroht den Bestand des Buchhandels. Wir hängen alle am selben Baum.“  Karin Graf im Hof ihres Büros in Charlottenburg.
„Die Corona-Krise bedroht den Bestand des Buchhandels. Wir hängen alle am selben Baum.“ Karin Graf im Hof ihres Büros in Charlottenburg.
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin - Vor 25 Jahren gründete Karin Graf in Berlin die Literaturagentur Graf & Graf, und sie betrat damit absolutes Neuland: Management für Buchautoren war in Deutschland seinerzeit mindestens ungewöhnlich, wenn nicht unbekannt. Heute ist Karin Graf „Berlins mächtigste Buchmacherin“ und hätte jeden Grund, sich dafür feiern zu lassen. Aber das Coronavirus hat die für den 15. Mai geplant gewesene Riesengeburtstagsparty in der Berliner Akademie der Künste abgesetzt. Also treffe ich die Literaturagentin an einem Sonntag in den leeren Räumen ihres Büros. Wir sitzen uns bei einem Rhabarberkuchen, von dem Karin Graf erst am Ende des Interviews ein Stück isst, am hölzernen Küchentisch – im gebührenden Sicherheitsabstand – gegenüber. Ich knabbere noch am Rhabarberkuchen, da beginnt Karin Graf:

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