Ein Teil von ihr fühlt sich schuldig. Schuldig, egoistisch, opportunistisch. „Nicht da zu sein in dieser beschissenen Zeit“, sagt Yael Ronen. Es geht um ihr Land, Israel. Aber sie sei nicht besonders optimistisch, was die Möglichkeit für Veränderungen dort angehe. „Und ich bin keine Aktivistin.“ Yael Ronen, 38 Jahre alt, ist seit dieser Spielzeit, der ersten unter der Intendantin Shermin Langhoff, Hausregisseurin am Maxim-Gorki-Theater. Und sie ist Teil der rund 30.000 Israelis zählenden Gemeinde in Berlin. Warum Berlin? Es sei günstig, kosmopolitisch, ein Anziehungspunkt für Künstler. „Ich kann in Berlin mit denselben Leuten ausgehen wie in Tel Aviv“, sagt sie. „Das ist toll, aber es ist auch traurig.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.