Berlin - Folgsam tut zur Saisoneröffnung im Maxim-Gorki-Theater der erste Schauspieler vor dem Publikum. So folgsam, wie es einem Sohne gegenüber dem Vater geziemet. „Euch gehorchen ist meine erste, traurige Pflicht − darum vergebt mir.“ Paul Schröder spricht uns als Franz direkt an, mit echtem Schiller-Text, der aber eigentlich an seinen Vater, den alten Moor, gerichtet ist. Gehorchen will er uns. Recht so. Aber, Moment. Wieso traurige Pflicht? Und was werden wir wohl zu vergeben haben? Und wieso dürfen wir das Programmheft erst nach der Vorstellung sehen?

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