Berlin - Die Situation ist so verfahren, dass die Maybrit-Illner-Redaktion vielleicht erstmal eine Info-Stunde hätte einlegen können. Nach der groß angekündigten Ankündigung der Regierung, die seit drei Jahren bestehende Diesel-Farce irgendwie lösen zu wollen, können sich selbst die Experten nichtmal über die Grundlagen einigen, wie: Was ist passiert? Wie sieht es gerade aus? Und was wird in Zukunft passieren?

Eigentlich müsste das Publikum bei diesem Thema inzwischen den Saal zermöbeln. Seit drei Jahren ist bekannt, dass die Autoindustrie systematisch betrogen, gelogen und manipuliert hat, teils im legalen, teils im illegalen Rahmen. Und während es im Ausland Milliarden-Bußgelder hagelt und die Konzerne zu drastischen Schuldeingeständnissen gezwungen werden, verweist man hierzulande flüsternd und eingeschüchtert auf die komplizierte Rechtslage, die vielen Arbeitsplätze und den guten Willen, den die Automobilkonzerne bestimmt zeigen werden, ganz bald, wirklich, kann jeden Moment losgehen.

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