Berlin - Die NDR-Redakteurin Anja Reschke hatte am Dienstagabend bei Sandra Maischberger ihre Erfahrungen mit dem Wahlvolk etwa so zusammengefasst: Die Leute glaubten der Politik nichts mehr, und sie hätten das Gefühl, dass sich ohnehin nichts ändern ließe durch die Stimmabgabe. Wenn es noch eines Belegs für diese Sichtweise bedurft hätte: Die bundesdeutsche Autoindustrie hat ihn im Verbund mit der Regierung geliefert. „Dieselgate“, wie der Casus flapsig genannt wird, ist wohl der größte Betrugsfall in Deutschland nach dem Krieg. Doch die Kanzlerin nannte ihn im „Duell“ mit SPD-Mann Schulz beschönigend „Vertrauensbruch“.

Nein, es war ein krimineller Akt, begangen von hochbezahlten und -qualifizierten Managern, die allerdings dumm genug waren zu glauben, man würde sie schon nicht erwischen. Oder war ihnen das egal?

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