Herzogin Meghan hat Frauen ermutigt, bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihre Stimmen abzugeben.
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Herzogin Meghan (39) sollte sich als – wenn auch abtrünniger und in die USA ausgewanderter – britischer Royal eigentlich politisch neutral verhalten. Das hat sie allerdings nicht davon abgehalten, Frauen dazu aufzurufen, bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihre Stimmen abzugeben. „Wir alle wissen, was in diesem Jahr auf dem Spiel steht“, sagte die Herzogin mit Blick auf die Wahlen am 3. November. „Wir können mit dieser Wahl etwas verändern.“

Nun war Meghans Teilnahme bei dem Online-Event der gemeinnützigen Organisation „When We All Vote“ weit entfernt von einer konkreten Wahlempfehlung oder der Nennung eines Namens. Es war rein faktisch nicht mehr als ein Wahlaufruf der gebürtigen US-Amerikanerin. Man kann ihn zum Beispiel auf dem Twitter-Account des Journalisten Omid Scobie nachhören.

Dennoch ist Meghans kritische Einstellung gegenüber dem aktuellen amerikanischen Präsidenten hinlänglich bekannt. Sie hatte sogar einmal – lange bevor sie Prinz Harry kennenlernte – mit der Auswanderung aus den USA gedroht, sollte Trump jemals Präsident des Landes werden. Die Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit: Trump twitterte Ende März dieses Jahres eine Botschaft an das royale Paar, die nicht gerade ein freundlicher Willkommensgruß war: „Nun haben sie Kanada in Richtung USA verlassen, allerdings werden die USA nicht für ihren Sicherheitsschutz zahlen. Sie müssen zahlen!“

„When We All Vote“ wurde 2018 unter anderem von der früheren First Lady Michelle Obama und dem US-Schauspieler Tom Hanks gegründet, „um die Wahlbeteiligung für jede Wahl zu erhöhen und die Wahlunterschiede in den Bereichen Ethnie und Alter zu verändern, indem auch die Wahlkultur geändert wird“. Meghans Teilnahme an dem Online-Treffen der Initiative war zuvor scharf kritisiert worden. In sozialen Medien forderten wütende Briten, die Herzogin von Sussex solle ihren Titel abgeben, da sie sich in politische Angelegenheiten der USA einmische. 

Brayden Harrington (13) hat sich beim Parteitag der US-Demokraten als emotionaler Fürsprecher Joe Bidens erwiesen. Er habe den 77-jährigen Präsidentschaftskandidaten vor einigen Monaten in New Hampshire getroffen, sagte Harrington in einer am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Videobotschaft. „Er sagte mir, dass wir Mitglieder des gleichen Clubs seien: Wir stottern.“ Biden habe ihm gezeigt, wie er selbst seine Reden markiere, damit es einfacher sei, sie laut zu sprechen. 

Brayden Harrington während seiner Videobotschaft. 
Foto: Democratic National Convention via AP

Biden, der früher selbst stotterte, habe ihm bei dem Treffen Mut gemacht und Tipps zur Überwindung seines Sprachproblems gegeben. „Es war unglaublich zu hören, dass jemand, der so ist wie ich, Vizepräsident wurde“, sagte der 13-Jährige. „Ich bin ein ganz normaler Junge und Joe Biden hat mich innerhalb kürzester Zeit in Bezug auf etwas, das mich mein ganzes Leben lang gestört hat, sicherer gemacht.“ In einem später eingespielten Film bei dem virtuellen Parteitag beschrieb Biden selbst, wie er als Kind daran gearbeitet habe, sein Stottern zu überwinden.

Solche Geschichten waren zentraler Bestandteil der Parteitags-Choreografie. Neben seiner Führungsstärke sollten Menschlichkeit und Empathie als charakteristische  Eigenschaften Bidens herausgestellt werden.

Ben Affleck (48) kommt von Umhang und Fledermausmaske nicht los. 2016 war der zweifache Oscar-Preisträger in der Rolle des Batman in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ zu sehen, in dem es zum ersten Aufeinandertreffen von Batman und Superman in einem Film kam. Auch in „Suicide Squad“ (2016) und „Justice League“ (2017) übernahm er diese Rolle. Nun will der US-Schauspieler erneut das schwarze Cape tragen.

Ben Affleck als Batman in „Justice League“.
Foto: Warner Bros. Pictures/Courtesy Everett

In dem geplanten Superhelden-Film „The Flash“ soll Affleck die berühmte Figur spielen. Affleck habe vorige Woche das Skript erhalten – und zugesagt, sagte der argentinische Regisseur Andrés „Andy“ Muschietti der Zeitschrift Vanity Fair. Er schätzte an Affleck, dass er einerseits sehr stark und maskulin, aber gleichzeitig auch verletzbar sei, erklärte der Regisseur von Filmen wie „Es“ und „Es Kapitel 2“. 

„The Flash“ soll im Sommer 2022 in die Kinos kommen. Der blitzschnelle Metamensch Flash begegnet darin mehreren Comic-Helden. Muschietti zufolge soll auch der frühere Batman-Darsteller Michael Keaton mitspielen.

This video grab made on August 20, 2020 from the online broadcast of the Democratic National Convention, being held virtually amid the novel coronavirus pandemic, shows Brayden Harrington, 13 years old, speaking during the last day of the convention. (Photo by - / DEMOCRATIC NATIONAL CONVENTION / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / DEMOCRATIC NATIONAL CONVENTION " - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS