Hier zeigt die Kunst, was sie (auch) kann: einen Ort transformieren. Sie tut das gerade im Berliner Norden, nur wenige Schritte vom S-Bahnhof Wilhelmsruh, im urbanen Niemandsland aus Funktionshallen, Lagerplätzen und Pendlerstraßen. Man betritt erst das denkmalgeschützte Industriegelände aus der Gründerzeit, dem der Architekt Hermann Streubel ab 1902 seine jetzige Form gab und das jetzt „Wilhelm Hallen“ heißt. Über Kopfsteinpflaster und an Klinkerbauten vorbei, die zu einem Vermeer-Dorf in Holland gehören könnten, geht es schließlich durch ein schweres Tor in die neue, 1000 Quadratmeter große Galerie von Mehdi Chouakri. Und schon steht man in allerschönster stilistischer Gegenwart. Und fühlt sich darin bestens aufgehoben.

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