Sie sind jung und haben das ganze Leben noch vor sich. Die Zwillinge Robert und Elena verbringen ein Wochenende draußen. Die Verabredung lautet: Er hilft ihr bei der Vorbereitung auf die Abiturprüfung in Philosophie. Sie zahlt die Getränke. Robert ist ziemlich durstig unter der Sonne im Süden Deutschlands, wo man am Horizont die schneegekrönten Alpen sehen kann, wo sich Felder über große Hügel erstrecken und im Wald ein See wartet.

Es geht ihnen gut, Bier und Knabberzeug bei der Tankstelle zu kaufen ist kein Problem für Elena. In seinem Film „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“, bei dem er nicht nur Regie führte, das Drehbuch schrieb, sondern auch die Kamera selbst bediente, hält Philip Gröning für ein Geschwisterpaar die Zeit an, bevor sie erwachsen werden. Um Zeit, ihre Relativität, ihre Ausdehnung kreisen auch die immer wieder neu ansetzenden Gespräche.

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