Es ist schön, hier in Ost-Berlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock’n’Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden.“

Das sagte Bruce Springsteen vor 25 Jahren zu seinen Zuschauern in Weißensee, wo offiziell 160.000, tatsächlich eher 300.000 Menschen versammelt waren. Zu dem Zeitpunkt konnten sie ihre seit Stunden anhaltende Dauer-Euphorie kaum noch aushalten, bei diesen Sätzen aber drohte die Zuschauermasse nochmals in einem gemeinschaftlichen Schrei zu kollabieren. Als habe ein Messias gesprochen und nicht ein amerikanischer Musiker. Das war mehr, als jemand hatte erwarten können, das war tiefe kollektive Glückseligkeit. Springsteen hatte nicht nur die Songs zum Mitsingen gespielt. Er hatte auch gesagt, was zu sagen war.

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