Bern/Amsterdam. Es ist nicht die Weihnachtsbotschaft. Aber eine Geschichte vom brüderlichen und vernünftigen Teilen. Zwei berühmte Museen, das Berner Kunstmuseum und das Amsterdamer Stedelijk, leisten sich gemeinsam und über Ländergrenzen hinweg ein bedeutendes Kunstwerk. Klingt nach einer Revolution im klassischen Museumswesen. Derzeit, wo die Preise für Kunst steigen, während die Ankaufsetats schrumpfen und die nationalen wie internationalen Kultur- und Kunstszenen in der Corona-Krise darben.

Das Kunstmuseum Bern und das Stedelijk Museum Amsterdam gehen einen neuen Weg. Gemeinsam schafften sie sich zu Weihnachten die zehn Meter breite, sechs Meter hohe Arbeit „In the World But Don‘t Know the World“ (In der Welt, aber kennst die Welt nicht) von El Anatsui aus Ghana, geboren 1944, an. Er schuf einen riesigen, geheimnisvollen Vorhang. Über den Kaufpreis bewahren beide Museen und der Verkäufer, die Schweizer  Sigg Collection, Stillschweigen. Künftig ist das Werk abwechselnd in Amsterdam und Bern zu sehen.

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