Die Bilder aus den Hochwassergebieten waren für diejenigen, die nicht selber vor Ort waren, unbegreiflich. Straßen, die zu Flüssen wurden, Häuser, die wegschwammen, Erdboden, der ins Nichts stürzte … Es war klar, dass noch die besten Reportagen nur einen minimalen Ausschnitt des Elends zeigen konnten.

Und noch während um Menschenleben gekämpft und Angehörige erleichtert in den Arm genommen und um das Zuhause geweint wurde, hörte man immer wieder verzagte Stimmen: Was ist mit den Tieren? Mir wurde erzählt, wie Menschen, die an fremden Ställen vorbeikamen, Tiere ins Freie ließen in der Hoffnung, sie könnten sich selber retten. Pferdehalter taten sich zu Rettungsaktionen zusammen, Evakuierte versuchten, zurückgelassene Haustiere nachzuholen, Helferinnen rückten von andernorts an.

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