Die Künstlerin als Indigene: Meret Oppenheim mit kunstvoller „Maori-Tätowierung“ und fedrigen Fächern am Ohr.
Foto: Gal. A.Levy/CH/VG BIldkunst 2019

Berlin - Abtrünnige wurden von den Surrealisten tunlichst ignoriert. Nicht so Meret Oppenheim. Die Pariser Surrealisten um André Breton hätten sie gerne als eine der ihren gesehen. Aber Meret Oppenheim, geboren 1913 in Berlin als Tochter eines jüdischen Arztes, hat zwar einige Jahre mit der die Herrschaft der Logik und des Rationalen bekämpfenden, auf das Unterbewusste und Übersinnliche setzenden Szene verbracht; was wohl auch an ihrer Liaison mit Max Ernst lag. In den 30er-Jahren machte sie bei einigen Ausstellungen der Surrealisten mit.

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