Michael Armitage.
Foto: Julian Stratenschulte

München - Bei diesen Bildern ist man richtig, wenn man gern überrascht wird. Wenn es einen freut, auf falschen Fährten ertappt zu werden. Der Künstler heißt Michael Armitage, geboren wurde er 1984 als Sohn eines Vaters aus Yorkshire und einer Mutter vom Volk der Kikuyu aus Kenia. Vor fünf Jahren noch kannte ihn keiner, dann wurde er plötzlich zum Shooting Star. Eigentlich müsste er eine Speedline hinter sich her ziehen, so wie sie in Comics die schnelle Bewegung andeutet, wie bei dem Hühnerdieb auf einem seiner Bilder. Armitage war in New York ausgestellt, in London, Afrika und 2019 auch auf der Venedig-Biennale. Und nun, kaum wurde er in Bielefeld mit dem Ruth-Baumgarte-Preis ausgezeichnet, ist seine Kunst zum ersten Mal auch in Deutschland zu sehen. Das Haus der Kunst in München widmet ihm eine große und unbedingt sehenswerte Einzelausstellung.

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