Das Café Eiles in Wien, achter Bezirk, ist ein idealer Ort für Gespräche. Einerseits weitläufig wie die Halle eines Kleinstadt-Bahnhofs aus dem 19. Jahrhundert, andererseits heimelig mit seinen rotgepolsterten Sitzecken und Marmortischen. Es gehört zu den Lieblingsorten von Künstlern, Schauspielern, Regisseuren. Er sei eigentlich kein Kaffeehausgänger, meint Haneke, es sei nur praktisch, er wohne nicht weit von hier. Groß, hager, das Gesicht hinter viel grauem Haar und Bart sehr offen, strahlt Haneke eine freundliche Ruhe aus. Er spricht mit dunklem Timbre und unverkennbar wienerischer Melodie − was seine Sätze nicht weniger präzise macht.

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