BerlinSo beginnen die schillerndsten Hollywood-Karrieren: Ein Kassenschlager, der von Kinopublikum und Kritik gleichermaßen gefeiert wird, ein junger Schauspieler, der darin die Rolle seines Lebens spielt; gutaussehend, schlagfertig, kühn. Bald hängt sein Konterfei in etlichen Jugendzimmern. Die Rede ist von Michael J. Fox, dessen Aufstieg als Schauspieler untrennbar verbunden ist mit der Rolle des zeitreisenden Kleinstadtjungen Marty McFly in der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, deren erster Teil 1985 in die Kinos kam. Was haben Teenagerinnen in den Achtzigern und Neunzigern geschmachtet, aber auch die Jungs fanden ihn durchaus cool, diesen smarten Bravo-Starschnitt-Boy, der stets sympathisch und nahbar wirkte.

Doch Michael J. Fox legte keine schillernde Bilderbuchkarriere hin, obwohl er das Zeug dazu allemal gehabt hätte. Eine tückische Krankheit machte ihm einen Strich durch die Rechnung, mit gerade einmal 29 Jahren erhielt er die niederschmetternde Diagnose Parkinson. Die unheilbare Nervenkrankheit, die mit Zittern und Bewegungsstörungen einhergeht, ist fortan Teil seines Lebens. Sein jungenhaftes Äußeres, seinen Optimismus, und letztlich auch seine berufliche Laufbahn kann die Krankheit zwar überschatten, brechen kann sie sie nicht. Fox hätte den Rückzug ins Private wählen können, doch er entscheidet sich anders. Er geht in die Offensive und schafft ein Bewusstsein für eine Krankheit, das andere Betroffene mangels Bekanntheit nie erreichen könnten.

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