Köln - „Ein Buch, das man mag“, schreibt Michel Houellebecq in seinem neuen Roman „Unterwerfung“, sei „vor allem ein Buch, dessen Autor man mag, dem man gern begegnet, mit dem man gerne seine Tage verbringt.“ Das ist sicher ein guter Grund, eine Lesung mit dem französischen Starautor zu besuchen. Gleichwohl gibt es für das ganz und gar außergewöhnliche Interesse, das die weltweit erste Lesung aus dem Roman auf der lit.Cologne in Köln auslöste, einen weiteren erheblichen Grund: Die islamistischen Terrorangriffe auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und auf den koscheren Lebensmittelladen in Paris. Plötzlich liest man Houellebecqs Vision einer muslimischen Präsidentschaft im Frankreich des Jahres 2022 mit anderen Augen.

„Unterwerfung“ kein islamophober Roman

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