Michelangelo Buonarroti starb am Freitag, dem 18. Februar 1564 bei Einbruch der Abenddämmerung im Schlaf. So schreibt Volker Reinhardt in „Der Göttliche – Das Leben des Michelangelo“ (C. H. Beck). Michelangelo starb in Rom. Am 13. Februar noch war der 88-Jährige auf der Baustelle von St. Peter gewesen, um dort – wie seit 1547 − nach dem Rechten zu sehen. Nun war er tot. Papst Pius IV. hatte schon einen feierlichen Gottesdienst veranstaltet. Aber Cosimo de’ Medici ließ den Leichnam des „göttlichen Michelangelo“ nach Florenz verschleppen. Hier gab es dann am 14. Juli 1564 eine prächtige Totenfeier. In der Kirche Santa Croce erhielt Michelangelo ein Grabmal und „bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1737 sollten sich die Großherzöge des Hauses Medici in ihrer Propaganda darauf berufen, dass sie den mit göttlicher Schöpferkraft begnadeten Großmeister aller Künste durch ihre kongeniale Förderung zu den höchsten Hervorbringungen angespornt hatten.“

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