Michelle Obama während einer Signierstunde in Washington, DC. im November 2019.
Foto: AFP/Nicholas Kamm

Michelle Obama (56) hat in der neuesten Folge ihres Podcasts offen darüber gesprochen, dass ihr die Coronavirus-Pandemie, der andauernde Rassismus und die Amtsführung von US-Präsident Donald Trump schwer aufs Gemüt schlagen. Sie leide unter einer Form „der leichten Depression“, sagte die frühere First Lady in der am Mittwoch veröffentlichten Folge. „Ich wache manchmal mitten in der Nacht auf, weil ich mir Sorgen über etwas mache oder eine Schwere da ist.“

Die Harvard-Anwältin ist in den USA ein Publikumsliebling, viele hätten sie gern als Präsidentschaftskandidatin gesehen. Ende Juli startete die Ehefrau des ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama ihren Podcast beim Streaming-Portal Spotify. Sie erlebe wie jeder andere Mensch „auch emotionale Höhen und Tiefen“ und fühle sich manchmal nicht wie sie selbst, sagte die 56-Jährige in der aktuellen Folge. Die jetzigen Zeiten seien wenig erbaulich. „Nicht nur wegen der Quarantäne, sondern wegen des Rassismus, und einfach nur diese Regierung zu sehen, ihre Scheinheiligkeit, Tag für Tag, das ist deprimierend.“

Es sei zudem erschöpfend, immer wieder mitzubekommen, wie ein Schwarzer „entmenschlicht, verletzt, getötet oder fälschlicherweise beschuldigt wird“, so Michelle Obama weiter. „Das hat zu einer Schwere geführt, die ich in meinem Leben seit langem nicht mehr gespürt habe.“

Schon in ihren Memoiren, die Ende 2018 unter dem Titel „Becoming“ herauskamen, hatte Obama den Amtsnachfolger ihres Mannes scharf kritisiert. Sie bezeichnete Donald Trump darin als „frauenfeindlichen Rüpel“ und beschuldigte ihn, die Sicherheit ihrer Familie gefährdet zu haben, indem er die Echtheit von Barack Obamas Geburtsurkunde in Zweifel gezogen hatte.

Alyssa Milano (47) hat auf Instagram schwere Symptome einer Covid-19-Erkrankung beschrieben. Die US-Schauspielerin, die Anfang der 80er-Jahre durch die Sitcom „Wer ist hier der Boss“ bekannt wurde und später auch in Serien wie „Melrose Place“ und „Charmed“ zu sehen war, postete am Mittwoch (Ortszeit) ein Foto von Anfang April, auf dem sie eine Sauerstoffmaske trägt.

Sie sei niemals zuvor so krank gewesen, schreibt Milano. Alles habe weh getan, sie habe nicht atmen können, dazu schreckliche Kopfschmerzen, Übergeben, Fieber und der Verlust des Geruchssinns. „Ich dachte, ich würde sterben.“

Sie habe praktisch jedes Covid-Symptom gehabt, aber zwei Corona-Tests und ein Antikörpertest seien negativ ausgefallen. Erst ein weiterer, späterer Antikörpertest sei nun positiv gewesen. Nach vier Monaten habe sie immer noch Beschwerden wie Schwindel, Kurzatmigkeit und Magenprobleme.

Tests seien fehlerhaft, man kenne die wahren Infektionszahlen nicht, erklärte Milano. Sie werde nun Blutplasma spenden, in der Hoffnung, anderen damit zu helfen. „Haltet Abstand und tragt Masken“, so die Schauspielerin.

Cameron Diaz (47) wurde mit Filmen wie „Verrückt nach Mary“, „3 Engel für Charlie“ und „Die Hochzeit meines besten Freundes“ bekannt. Zwischenzeitlich zählte sie zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen Hollywoods. In letzter Zeit war es ruhiger um Diaz, die seit 2015 mit dem Good-Charlotte-Musiker Benji Madden verheiratet ist. Anfang des Jahres verkündeten die beiden die Geburt ihrer Tochter.

Ihre letzte Filmrolle übernahm die US-Schauspielerin 2014. Wie es Diaz ohne das Filmgeschäft geht, hat sie nun ihrer Freundin und Schauspielkollegin Gwyneth Paltrow erzählt.

Das Gespräch der Freundinnen. Es geht auch um Wein.

Video: YouTube

In der Serie „In Goop Health: The Sessions“ fragte Paltrow Diaz, wie es sich anfühle, die Karriere hinter sich zu lassen. „Wie Frieden“, antwortete Diaz, „Frieden in meiner Seele.“ Endlich habe sie die Gelegenheit, sich um sich selbst zu kümmern.

Viele würden nicht verstehen, was sie meine, so die Schauspielerin. Aber für sie sei es sehr intensiv gewesen, auf diesem Niveau zu arbeiten und derart in der Öffentlichkeit zu stehen. Man habe keine Zeit mehr für etwas anderes und lege Teile seines Leben in die Hände anderer. Nun könne sie selbst wieder über ihr Leben bestimmen und dafür Verantwortung übernehmen. „Das ist mein Job“, so Diaz.