Eine schöne Frau kann alle Philosophie über den Haufen werfen. Mr. Morgan, dem Philosophieprofessor aus Princeton, der nach seiner Emeritierung nach Paris gezogen ist, sind nach dem Tod seiner Frau die Gründe fürs Weiterleben abhanden gekommen. Nachbilder aus dem Zusammenleben begleiten ihn durch die Stadt, die ihm so fremd geblieben ist wie die Sprache, die man hier spricht. Mit einer reiferen Französin trifft er sich ohne rechten Schwung zum Essen, damit sie sich gegenseitig Sprachunterricht erteilen. Es ist ein Kontakt, den man ohne Überzeugung aufrechterhält, weil man niemanden vor den Kopf stoßen will – auch nicht die, die behaupten, das Leben ginge weiter. Mr. Morgan ist also wirklich einsam, als sich eines Tages die junge Tanzlehrerin Pauline an seine Fersen heftet.

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